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Perimeterdämmung und Lichtschächte

Wir haben die Zeit zwischen den Jahren genutzt und an unserem FingerKeller die Perimeterdämmung und einen großteil der Lichtschächte angebracht. 

Bei stellenweise strahlendem Sonnenschein haben wir die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester ordentlich nutzen und die Weihnachtsgans wenigstens ein bisschen abtrainieren können. Mit genügend Leuten und schönstem Wetter hat die Arbeit wirklich Spaß gemacht. Wenn auch die Ganzen Tätigkeiten in Summe durchaus recht viel Zeit in Anspruch genommen haben.

Bitumenhaftgrund anbringen

Bereits vor Weihnachten haben wir die ersten beiden Schichten Haftgrund angebracht. Getreu dem Motto viel hilft viel, haben wir am Sonntag den 27.12 nochmal eine dritte Bahn gestrichen. Des Weiteren haben wir den Tag zur Vorbereitung genutzt und schon mal die Höhe der ersten Bahn gemessen, sowie einige weitere Dinge vorbereitet.  Mit der Dämmung durften wir leider noch nicht anfangen, da unsere Bausachverständigerin am Folgetag nochmal einen Blick auf die Dickbeschichtung werfen wollte, die von Projektbau angebracht wurde.

Perimeterdämmung

Am nächsten Tag wurde die geplante Besichtigung mit Projektbau und unserer Sachverständigerin vorgenommen. Bis auf ein paar kleinere Stellen war die Beschichtung soweit wohl auch in Ordnung, sodass wir am Montag den 28.12 direkt los legen konnten.

Die erste Bahn musste noch in die Waage gebracht werden, sodass diese doch etwas länger brauchte. Dazu hatten wir uns am Vortag bereits mittels Lot die genaue Höhe der ersten Bahn ermittelt. So konnten wir diese entsprechend der Höhe einmal rund ums Haus  legen.

Dank unseres Freundes und Helfers Boris, kamen wir leihweise zu einem Polystyrolschneider, der mit einem heißem Draht nur so durch das Styropor gleitet und das Schneiden der Dämmplatten somit immens erleichtert.

Polystyrolschneider
Polystyrolschneider

Nur so als Tipp, an alle die die Dämmung selbst anbringen: Legt Euch so ein Ding zu! Gibt’s auch leihweise bei OBI oder Boels.

Den ersten Tag waren wir zu Dritt (Bauherr, Herrin und Bauherrinen-Vater), am zweiten Tag zu Viert. Das ist dann auch die optimale Anzahl an Personen. So kann man die Arbeiten in zwei Trupps aufteilen, bei denen einer die Platten mit Bitumenkleber einschmiert und der andere sie anbringt ohne das man sich im engen Arbeitsraum auf den Füßen steht. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an unsere beiden Helfer Boris und Werner ! :)

Nach etwas Eingewöhnung hatten wir am ersten Tag die ersten beiden (von insgesamt vier) Bahnen bereits angebracht. Der zweite Tag lief dann noch besser und wir waren bis zum Nachmittag mit allen Bahnen durch. Leider wurden wir noch kurz unterbrochen, da uns der Bitumenkleber ausging. 9 Eimer reichten tatsächlich nicht aus und wir mussten nochmal den Baumarkt aufsuchen. Also, lieber etwas mehr kaufen!

Fensterrahmen und Verspachteln

Als nächstes wurden in die Fenster noch Rahmen aus Plastik eingesetzt, sodass wir uns später das Verputzen von innen sparen können. Außerdem müssen alle Fugen von Außen noch mit Bitumenkleber zu gespachtelt werden. Nachdem auch diese beiden Aufgaben erledigt waren, wurde der zweite Tag standesgemäß mit Feierabendbier beendet. Das Gewerk Perimeterdämmung verlegen wurde also  erfolgreich abgeschlossen.

Lichtschächte

Bereits am Morgen des Vortags haben wir bei Obi die Lichtschächte abgeholt und auf die Baustelle gebracht. Das anbringen der Lichtschächte sollte leider nicht ganz so gut von der Hand gehen wie die Perimeterdämmung. Da uns hierfür leider eine geplante Hilfskraft ausfiel, waren wir Bauherren und der Bauherren-Vater Rudolf heute die Einzigsten auf der Baustelle. Da gerade die großen Lichtschächte doch sehr unhandlich und schwer sind, wäre hier eine weitere Kraft im Nachhinein gut gewesen. Nichts desto trotz haben wir am ersten Tag vier der insgesamt sieben Lichtschächte geschafft. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Rudolf! :)

Einen weiteren Lichtschacht haben wir im neuen Jahr noch anbringen können. Die beiden noch ausstehenden folgen in der nächsten Woche. Da die letzten beiden Tage sehr verregnet waren, konnten wir dann leider nicht mehr allzu viel auf der Baustelle machen und mussten ein Zwangspause einlegen.

Fazit

Gerade die erste Phase, das Anbringen der Perimeterdämmung hat uns allen riesig Spaß gemacht. Das arbeiten mit dem Material macht echt Laune und das Wetter hat obendrein auch mit gespielt. Wir würden die Dämmung jederzeit wieder in Eigenleistung anbringen. Die Lichtschächte sind wie erwähnt etwas schwerfälliger. Dennoch würden wir das vermutlich auch wieder selber machen. Bei der Zeit haben wir uns in Summe etwas verschätzt. Die Ganzen Kleinigkeiten (zum Baumarkt fahren, Abmessen, Rahmen befestigen, Fugen schließen, Baustelle aufbauen und aufräumen, etc.) haben den Aufwand schon ziemlich in die Höhe getrieben. Alles in allem muss man schon 4-5 Tage für alles einkalkulieren. Ein großer Vorteil war auch die Bautür, dank der wir viele Sachen vor Ort lagern konnten und somit etwas Zeit beim auf- und abbauen sparen konnten.

Wir sind aktuell weiterhin hoch motiviert (Alles andere wäre ja auch schlimm) und würden am liebsten schon viel mehr machen und vorbereiten. Aber die nächsten Aufgaben kommen sicher noch früh genug…

Ein Gedanke zu „Perimeterdämmung und Lichtschächte“

  1. Hallo ihr lieben,

    gab leider schon lange nichts neues mehr hier. Habt ihr euch schon eingelebt im neuen Heim?

    Ich hätte eine Frage zur Dämmung bzw. Material. Wieviele Eimer Bitumen und Voranstrich habt ihr verbraucht? Ich habe absolut kein Gefühl dafür. Wieviel m² Kellerwände habt ihr damit dann bearbeitet?

    Danke für eure Hilfe!

    Grüße Christian

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