Bemusterungstermin

Plötzlich Bemusterung

Ein Anruf von Fingerhaus und eine spontane Einladung  hat unsere Pläne für diese Woche auf den Kopf gestellt. Froh sind wir darüber trotzdem, denn  nun steht der Termin unserer Bemusterung fest! Und er wird schon sehr bald sein.

Eigentlich war für diese Woche Urlaub und Entspannung eingeplant. Bei ein paar Tagen im Norden Deutschlands die letzten Sonnenstrahlen genießen. Doch es kam anders. Ein Anruf von Fingerhaus durchkreuzte unsere Pläne.

Bemusterungstermin

Ein anderer Kunde ist für die kommende, erste Oktober-Woche kurzfristig abgesprungen – Warum auch immer man so etwas tut?! Auf die Frage hin, ob wir nächste Woche nicht Lust hätten, unsere Bemusterung zu machen, gab es für uns nur eine Antwort. Ein ganz klares „JA!“. Haben wir den Urlaub diese Woche doch sowieso im Norden Deutschlands und unter anderem am Edersee geplant. Dort um die Ecke sitzt zufällig auch Fingerhaus.

Ein Besuch bei Fingerhaus während des Urlaubs war sowieso eingeplant und ein guter Bauherr führt natürlich immer alle seine Unterlagen mit sich. Kein Scherz, wir haben tatsächlich unsere Unterlagen dabei, da wir uns im Urlaub auch einen paar Hausbau-Themen widmen wollten. Noch fehlende Informationen konnten wir dank moderner, digitaler Technik noch nachträglich besorgen. Somit sind wir für die Bemusterung an sich gut ausgestattet. Dennoch reicht das leider noch nicht aus und wir haben in Vorbereitung auf die Bemusterung ein paar Hausaufgaben mitbekommen.

Vorbereitung zur Bemusterung

Da wir Technikfertig bauen, halten sich die Vorbereitungen noch in Grenzen. Wir werden keine Fließen, Sanitärobjekte, Bodenbeläge, etc. aussuchen müssen. Trotzdem gibt es auch für die Technikfertige Bemusterung einige Dinge vorzubereiten.

Diese sind:

  1. Der von Fingerhaus vorgegebene Möbelplan inkl. Elektroplanung für Steckdosen, Schalter, etc.
  2. Der Küchenplan mit Wasser- und Elektroplanung
  3. Installationspläne unserer Sanitärobjekte

Möbelplan

Die Punkte 1 und 2 waren uns ja nicht neu und wir hatten damit bereits vor einiger Zeit begonnen. Im offiziellen Möbelplan musste jetzt nur noch die bereits konzipierte  Elektroplanung überführt und der letzte Feinschliff vorgenommen werden. Alles nur Fleißarbeit!

Küchenplan

Da wir uns noch nicht entschieden haben, wo wir unsere Küche kaufen und wieviel Küche im Rest-Budget und nach Abschluss der Erdarbeiten noch drin ist, mussten wir hinsichtlich Küchenplan etwas improvisieren. Bei den Küchenstudios kann man den Plan vorab und auf Anfrage auch erwerben. Da unsere Küche jedoch recht einfach ist und wir die Einzel-Komponenten kennen, war es nicht ganz so schwer, den Plan eigenhändig nachzuzeichnen. Einzig für die Anschlüsse von Strom und insbesondere Wasser, haben wir uns professionelle Hilfe geholt. Gut, wenn man eine Technische Zeichnerin in der Familie hat, die sich damit auskennt. :)

Die Höhen der Wasser-Anschlüsse sind genormt und leiten sich anhand der Platzierung der Küchenelemente ab. Die Stromanschlüsse sind ja generell etwas flexibler, hier kommt es nicht auf den Millimeter an. Wichtig hierbei ist vor allem die korrekte Positionierung des speziellen Anschlusses für das Induktionskochfeld, welches eine höhere Spannung als die anderen Küchen-Geräte benötigt.

Installationspläne Sanitärobjekte

Die Sanitärobjekte werden wir nicht von Fingerhaus bezieh und einbauen lassen, sondern in Eigenleistung, Der letzte Punkt auf der Liste, die Planung der Installation  unserer Sanitärobjekte kam somit doch etwas überraschend für uns. Wie das Bad aussehen wird, ist uns ja bereits seit langem klar. Was  für die Installation noch benötigt wird, sind jedoch die genauen Maße der Sanitärobjekte. Dies setzt voraus, das sowohl Marke als auch Modell bekannt sind.

Grund dessen ist, das im Fertigbau die Sanitärvorinstallation in Form einer Vorwandinstallation erfolgt. Dies setzt voraus, das die Abstände für die Aufhängung und Zuleitungen vorab bekannt sind. Problematisch hierbei sind insbesondere die Waschtische, da hier jeder Hersteller und oft auch die Modelle unterschiedliche Bohrungs-Abstände haben. Bei den WCs haben wir die Problematik nicht, da es hier eine Norm gibt, an die sich tatsächlich alle halten.  :)

Da wir im oberen Bad auch eine bodentiefe Dusche einbauen wollen, müssen wir zur Bemusterung auch die Marke und das Modell der Duschrinne liefern. Fingerhaus sieht dann eine passende Aussparung im Estrich vor, worin die Duschrinne eingebaut werden kann.

Die Badplanung war dann doch etwas aufwändiger. Einige Recherche Zeit und einem Telefonat mit unserem gut befreundetem Fachmann für Sanitärfragen :) später waren aber auch diese Punkte geklärt.

Vorfreude

Trotz das wir bereits vorab viel getan haben, waren die Hausaufgaben doch nochmal ziemlich viel Arbeit. Statt den Edersee, sowie unsere zweite Station (Gosslar im Harz) ausführlich zu genießen, haben wir nun halt unsere Hausplanung voran getrieben. Dennoch haben wir es gerne getan und es noch nicht bereut, das wir der spontanen Einladung gefolgt sind. Im Gegenteil, die Vorfreude auf die Bemusterung ist riesig. Wir freuen uns auf unseren Bemusterungstermin am  6. Oktober und sind unserer Meinung nach gut vorbereitet….

 

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